Eine gute Botschaft aus fernen Landen ist wie kühles Wasser für eine durstige Kehle. Sprüche 25, 25

Nachrichten Ansicht

News

31.03.2026 Kategorie: Nachrichten_alle, Nachrichten_Flechtorf, Nachrichten_Lehre

Verabschiedung

Liebe Gemeinde!

Dieses Mal also meine „letzten Worte„ unter dem Stichwort ‚Verabschiedung‘ – nächstes Mal wieder unter ‚Begrüßung‘, dann mit meinem Nachfolger im Dienst Lothar Voges aus Hordorf. Und, Nein, weder ist am ersten Mai „alles neu“ (wie im Volksmund) noch ist am letzten Mai „alles vorbei“ (so wurde ja der 31. Mai öfters als Weltuntergangsdatum gehandelt, dieses Jahr allerdings vom Termin her das Dreieinigkeitsfest); vielmehr tauschen wir bloß sozusagen ‚über Kreuz‘ die Räume: Ich wechsele in den Frei-Raum des sog. Ruhestandes und er in den Gestaltungsraum des Dienst-Fortganges.

So möchte ich mich von allen zum Auftakt des 1004jährigen Dorfjubiläums - übrigens berechnet nach einer verlässlichen Datierung des Kirchturmalters auf mindestens 1000 Jahre (vgl. dazu Ps 90,4 „Denn tausend Jahre sind vor dir (ergänze Gott) wie der Tag, der gestern vergangen ist“) mit Dankbarkeit verabschieden für zwölf Jahre gemeinsamen Wirkens in der Kirchen-Gemeinde.

Wir wollen dieses gemeinsam tun in einem Gottesdienst am 1.Mai um 10.00 Uhr in Heilig Kreuz Flechtorf und einem anschließenden Empfang im ‚magischen Dreieck‘ zwischen Kirche, Pfarrhaus und „Diakonie-Stübchen“. Da meine Frau und ich bereits eine Woche später in unser neues Domizil in Braunschweig ziehen werden, wird im Vorfeld von Verabschiedung und Umzug jeweils an den jeweiligen Vortagen der gesamte Kirchhof für das Parken gesperrt sein und bitten wir zugleich um Bedienung der ausgelobten Kollektenzwecke anstelle von gut gemeinten Verabschiedungsgeschenken.

Lasst uns einfach den Übergang vom einen zum anderen (Kirchen-)Halbjahr im Haus und Hof des Herrn ganz im Sinne des irischen Segenswunsches feierlich miteinander begehen, in dessen Kehrvers es immer wieder von Neuem lautet; „und bis wir uns wieder sehn, und bis wir uns wieder sehn, möge Gott seine schützende Hand über dir halten.“

 

Beitrag von Pastor Siegfried H. Neumeier